Geschichte

Der Tag, der in die Geschichte Chams eingehen sollte, war ein ganz normaler, verregneter Montag, der 11. August 2025. In einer gemütlichen, leicht nach Bier und alten Socken riechenden Stube, die als inoffizielles Hauptquartier des Wahnsinns diente, saßen acht junge Männer. Ihr Traum war es, eine Fasnachtsgruppe zu gründen – die „Lorze Husare“.

Die erste Hürde war ein Name. "Die glorreichen Acht?" zu langweilig. "Fasnachtsfunkel-Futzi?" zu kindisch. Und dann kam der Name, den sich Kusi überlegt hatte, als er gerade seine Katze, die auf seiner Tastatur saß, weggescheucht hat. "Die Schnäggliwörger?" Nein. Schließlich brachte Spühlmann die rettende Idee: "Wie wär's mit Lorze Husare?" Eine Anspielung auf den lokalen Fluss, die Lorze, und die schicken, fast schon militärischen Kostüme. Alle waren sich schnell einig. Und so wurden aus acht normalen Jungs acht Möchtegern-Husaren, bereit, die Fasnachtswelt zu erobern.

Das erste, was die Lorze Husare brauchten, war ein Wagen. „Was für ein Thema nehmen wir?“, fragte Alex, der bereits einen riesigen Plan auf einem Notizblock skizzierte. „Wir könnten eine Pyramide bauen! Die Ägypter sind cool!“, schlug Giuseppe vor. „Oder was mit Wikingern?“, meinte Steven und schwang imaginär eine Axt. Doch dann kam Kusi, mit dem einzigen logischen Gedanken, den er an diesem Tag hatte: „Lasst uns einfach das Thema nehmen, das wir am besten können: faul sein! Wir bauen eine riesige Couch auf Rädern, einen Fernseher und verteilen Popcorn.“ Die anderen sahen ihn mit einem "Du-hast-es-verstanden-Blick" an.

Die Geschichte der Lorze Husare war damit besiegelt. Eine Gruppe, die nicht nur die Fasnacht, sondern auch die Kunst des entspannten Feierns auf eine neue Ebene hob. So wurden aus acht Jungs, die am 11. August 2025 in einer Stube saßen, die legendären Lorze Husare, die mit ihrem Wagen die Herzen der Fasnachts-Fans eroberten.